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Sonntag, 10. Mai 2009

Roger Eberts latest reviews

Hier die neuesten lesenswerten Kinokritiken von Roger Ebert, die alle sowohl sehr lesenswert, als auch in Bezug auf die Filme (zumindest laut R.E.) sehr sehenswert sind...

- The merry Gentleman - Hitman findet sich in einer Dreiecksbeziehung zur mit der Zeugin seines letzten Mordes (und seines intendierten Suizids) und dem ermittelnden Polizisten (der sie dated) wieder
- Nothing but the Truth - die Affaire um die (inzwischen Ex-) CIA-Agentin Valery Plame, das Aufdecken ihrer Identität und die kostspielige Verschwiegenheit Journalistin, die diese veröffentlichte, wird in einer Parabel nacherzählt
- Next Day Air - ein Drogenkurier (per Fed-Ex) geht schief und hat Folgen
- Lymelife - Familiäre Verwicklungen in einer Vorstadt
- Battle for Terra - Planet Terra, von den exotischen Terranern bewohnt, wird von den Menschen angegriffen. Animationsfilm
- Little Ashes - junge Künstler (u.a. Salvadore Dali) im Barcelona der 20er/30er Jahre finden sich und ihre Sexualität

Samstag, 9. Mai 2009

... Star Wars zum Wochenende



Es gibt da draußen ja tausende SW-Zusammenschnitte, aber dashier ist wirklich mal einer der funktioniert und doch nichts mehr sein will, als ein schlichtes Tribute.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Auch mal wieder was gelernt...

Nicht, dass das hier zu ner Moviepilot-Werbeveranstaltung werden soll, aber diese Pseudotests sind doch für den Feierabend gelegentlich ganz gute Unterhaltung...


Zum Max Payne-Check bei der Film-Community moviepilotZu moviepilot - Gute Filme für Kino, DVD & TV

Montag, 24. November 2008

Wenn man schon zum Rest zu faul ist...

... kann man auch mal endlich die ganzen tollen Links posten in dem Blog (das Blog??? egal.) den man so arg so lange vernachlässigt hat...

Da ich hier ja eh nur Dinge von Anderswo poste, die ich irgendwie für verbreitenswürdig halte, wie immer das übliche Schema von Link + 'weilichstollfind'.

Zum einen ist da ein wirklich guter Artikel darüber, ob man die USA, ähnlich der französischen Republiken, auch zeitlich ebensolche einteilen kann. Dehydriert wie ich bin, wollte ich jetzt noch den Spruch bringen, dass die Amis es nicht abkönnen, dass die Franzosen mehr demokratische Regierungssysteme hatten als sie und deswegen da jetzt wenigstens theoretisch aufholen wollen, aber das lass ich lieber. Der Artikel ist wie gesagt hoch interessant.

Wenn ich an Youtube denke, ist meine erste Assoziation sicherlich nicht Heinz Rühmann, aber da die gefundene Darbietung schlicht zu gut ist im sie unerwähnt zu lassen, hier der Link zu einem denkwürdigen Auftritt des Herren im hohen Alter.

Worüber ich ebenfalls noch gestolpert bin ist ein wirklich klasse gemachter Star Trek-Fanfilm namens 'Of Gods and Men' (nicht zu verwechseln mit 'Gods and Generals' und 'Of Gods and Monsters' auch wenn beide natürlich großes Kino sind). Storyline ist, dass Chekov und Uhura samt Harriman (der in 'Generations' einen mehr als undankbaren Auftritt als Captain der Enterprise-B hatte) in ein (das?) Spiegeluniversum gebracht werden und dafür sorgen müssen, dass alles wieder so normal wird, wie es eben bei Star Trek möglich ist. Link

Ebenfalls erwähnenswert (wieviele synonyme Phrasen für 'ichfindstoll'/'Ansehen!' o.ä. gibbet egentlich zum dreschen?) ist die Seite von Jeff Bridges und da insbesondere das 'Making of Iron Man' -Album. Tolle Bilder, punkt.

Kommen wir nun zu einem wirklich schönen kleinen Kurzfilm in Zombiesetting namens 'I love Sarah Jane', der, nunja, ich find den gut! Wirklich gut. Bitte gucken!

Ebenso ansprechend, wenn auch wesentlich künstlerischer/ästhetischer ist die neue 'Light Art Performance Photography'. Artikel auf Nerdcore, Link

So, nach einem Monat Abstinenz wars das mal wieder, aber ich werd zusehen, dass demnächst wieder regelmäßiger was kommt.

m.

Montag, 15. September 2008

High Fidelity in real life


via 5 Filmfreunde, Youtube

Ich musste mir eben doch die Kinnlade wieder zuklappen, als ich bei den Filmfreunden von diesem Film gelesen und den Trailer gesehen habe, in dem ein Brite ganz im Sinne von High Fidelity seine Ex-Beziehungen, Liebschaften o.ä. wieder aufsucht, um herauszufinden, was mit ihm nicht stimmt. Dass er einen Kameramann mit dabei hatte mag die Sache für die Damen nicht einfacher gemacht haben, aber es scheint ein sehenswerter Film daraus geworden zu sein.

Enjoy!

Montag, 1. September 2008

Batman goes on

Was soll ich sagen... es gibt wohl wenige, die nicht in 'The Dark Knight' reingegangen sind, und wohl noch weniger, die nicht meinen ihren Senf dazu ablassen zu müssen. Im Sinne des Redundanzprinzips (Another random Blog) also nun hier meine Gewürzmischung...

Der Film ist gut, richtig, richtig gut. So, jetzt isses raus. Wäre er nicht so gottverdammt gehyped worden, wäre er glatt einer der besten Filme eversince. Dumm, das. So hat's nur für eine Position knapp hinter "Batman begins" gereicht. Ist aber vielleicht eine persönliche Macke von mir, vorher jede Rezension zu lesen, die ich in die (virtuellen) Finger bekomme, bevor ich in einen Blockvernichter gehe.
Wenn der Film ein Problem hat, dann ist es, dass er sehr viel zugleich will und selbstredend manches davon auf der Strecke bleibt. Als Handlungsstränge wären da Batman vs. Joker, Wayne gegen Dent wegen Rachel, der Auftieg von Detective Gordon, die Verführung des Harvey Dent, das Trio Batman/Dent/
Gordon gegen die Kriminalität (später aka Joker), Batman gegen die Moral, die Moral gegen Gotham City, Batman gegen Nachahmer, Batman und der Ruhestand, Lucius Fox gegen die Moral und schließlich das Batpod gegen seine eigene Konstruktion.

Ok, der letzte hat weniger mit dem Film, als mit der Physik des funktionstüchtigen(?) real-life Vehikels zu tun und den Stuntmen, die darauf Platz nahmen. Was ich aber damit eigentlich ausdrücken will ist, dass selbst bei der doch recht angenehmen Laufzeit von zweienhalb Stunden (eine Stunde Einleitung- jeeehaaa) einige von diesen Strängen zumindest subjektiv ein paar davon auf der Strecke bleiben müssen. (SPOILER:) So ist es mir etwa erst eine gefühlte halbe Stunde nach ihrem effektvollen Tod aufgegangen, dass Rachel, also sowohl Waynes und Dents Muse und zentrale Figur im jeweiligen Leben, hopps gegangen ist. Upps. Hätte einen als Zuschauer eigentlich mehr berühren sollen, gell?
Positiv hervor zu heben ist die doch recht große Zeit, die Gary Oldman mit seiner ausnahmsweise mal guten Rolle auf der Leinwand hat. Der Mann ist einfach gut und als er sich zwischenzeitlich die Radieschen von unten anschaut geht einem zumindest kurzzeitig ein 'oh f*ck' durch den Kopf. Anders als das Upps!/Och nee... nach(!) Rachels Ableben. Ansonsten hat natürlich auch er im Spannungsfeld mit Batman, Joker und Harvey Dent nicht den allerbesten Stand.

Ein paar Worte zu den drei Hauptpersonen... Christian Bale ist großartig wie immer, mehr ist dazu nicht zu sagen, der Kollege kann einfach schauspielern, auch mit so illustren Compagnons wie Michael Caine oder Morgan Freeman. Aaron Eckhard spielt den 'strahlenden Helden Gothams' wirklich klasse und transportiert seine Verwandlung zum desillusionierten, gebrochenen Mann mehr als glaubhaft. Lediglich schade fand ich - und das kann man Herrn Eckhard nicht anrechnen -, dass das Two Face einwenig zu sauber und ästhetisch war für einen Film der sich ansonsten bemüht realistisch gibt. Ich bin ja auch kein Fan von überbordendem Eckel, aber hier hätt's schon ein wenig mehr sein dürfen. Über Heath Ledger wurde und wird soviel geschrieben, dass ich mich versuche kurz zuhalten. Der Knabe macht Spaß! Jedes Mal, wenn er die Szene betritt, ist es großartig ihm zuzusehen, wie er einen Menschen frei von Regeln und Werten spielt. Er ist das perfekte menschliche freie Radikal und es ist mir eine große Freude gewesen dieser Figur bei ihrem - wenn auch verdammenswerten - Werk zuzusehen und zu sehen, wieviele Tabus etc... noch im Vorbeigehen gebrochen werden.

Und sonst? Nunja, über das moralische Gewicht des Films wurde von anderen genügend geschrieben, ich fands gut, gerade wenn man bedenkt, dass wir hier von einer Comic-Verfilmung reden, und es hat noch keinem weh getan über manche der aufgeworfenen Fragen nach zudenken. Und, bevor ich es vergesse, es gibt ein anfängliches kurzes Wiedersehen mit Cillian Murphy als Scarecrow. Nett.

Fazit: Ein klasse Film, dessen einzige Schwäche sein eigener Hype ist (auch irgendwie seltsam, oder?) und der ohne Weiteres neben großen Filmen der Geschichte bestehen kann. Auch und besonders dank seinem Cast, der realistischen Erzählweise und seiner stattlichen Länge.